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Info 7/22
Außenansicht des Buchheim Museum der Phantasie am Starnberger See
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

endlich können wir in unserem Newsletter nicht nur auf digitale Angebote hinweisen, sondern auch auf Tagungen, bei denen wir analog zusammenkommen und uns austauschen. So laufen natürlich schon die ersten Vorbereitungen für den Bayerischen Museumstag in 2023, zuvor jedoch können wir mit der 30. BBOS Tagung in Chemnitz ein kleines Jubiläum feiern und werden diesen Anlass dazu nutzen, über die Zukunft grenzüberschreitender Kooperationen nachzudenken.
Und dann bitte nicht die ICOM-Jahrestagung in Prag vergessen! Egal ob analog oder digital – beides ist möglich. Nur Teilnehmen ist wichtig, denn dort wird über die neue Museumsdefinition abgestimmt.

Damit wünsche ich allen einen schönen Sommer

Ihr Dirk Blübaum
IN EIGENER SACHE
Zwei schwarze Silhouetten stehen vor einer beleuchteten Museumsvitrine und betrachten die darin befindlichen Objekte. In der linken oberen Ecke des Bildes befindet sich ein blauer Button mit der Aufschrift „Programm 2. Halbjahr“.
MuseumsPraxis-Programm ist da
Das Programm für die MuseumsPraxis-Seminare der zweiten Jahreshälfte wurde veröffentlicht und wird Ihnen in den nächsten Tagen postalisch zugehen. Wenn Sie sich bereits jetzt online über die Veranstaltungen informieren bzw. direkt anmelden möchten, können Sie dies über unsere Website tun. Es stehen wieder unterschiedlichste Themen auf dem Programm, wie Inventarisierung, cloud-basiertes Sammlungsmanagement, sachgerechter Umgang mit textilem Sammlungsgut, Provenienzforschung, Textarbeit, Vermittlung und Inklusion, Social Media und „fabulAPP“, das Programm der Landesstelle im Bereich Museumsapps. Melden Sie sich gerne an – wir freuen uns schon auf spannende Seminare mit Ihnen!
BBOS Tagung am 26./27. September
Die BBOS Tagung, das Treffen bayerischer, böhmischer, oberösterreichischer und sächsischer Museumsfachleute, findet dieses Jahr zum 30. Mal statt und wird am 26. und 27. September im sächsischen Chemnitz im Staatlichen Museum für Archäologie „smac“ abgehalten. Seit den Anfängen der Tagung in den 1990er Jahren hat sich die Museumsarbeit weiterentwickelt und so soll das 30-jährige Jubiläumstreffen auch dazu dienen, neue Formate für den grenzübergreifenden fachlichen Austausch zu diskutieren. Nähere Informationen zur BBOS-Tagung werden in Kürze auf der Website der Landesstelle veröffentlicht.
Außenansicht des Staatlichen Museums für Archäologie „smac“
DIGITALES & CO.
Ausschnitt einer URL, über die linke obere Ecke des Bildes geht ein gelber Balken auf dem das Icon für die Erklärung zur Barrierefreiheit, das Icon für Leichte Sprache sowie das Icon für Gebärdensprache zu sehen sind
Digitale Barrierefreiheit und BYSEUM
Ab jetzt stehen im BYSEUM-Content-Management-System (CMS) alle technischen Möglichkeiten zur Umsetzung von digitaler Barrierefreiheit auf der eigenen Museumswebsite vollumfänglich zur Verfügung. Neben der technischen ist auch die redaktionelle Umsetzung von Barrierefreiheit durch die Online-Redaktion wesentlich. Im Hilfebereich des CMS finden Sie daher neben Hinweisen und Hilfen auch Muster-Erklärungen und eine Checkliste, die eine Schritt-für-Schritt-Anpassung der Website ermöglicht. Wer sich grundlegender über den Themenbereich sowie die gesetzlichen Anforderungen informieren möchte, kann dies über das Themenportal „Digitale Barrierefreiheit“ der Landesstelle tun. Ein Video informiert dort u.a. über die wichtigsten Rahmenbedingungen.
Zwei Jungen sitzen jeweils vor einem PC und spielen ein Computerspiel. Beide tragen Kopfhörer.
Datenbank: Games und Erinnerungskultur
Im Rahmen des Projekts „Erinnern mit Games“ hat die Stiftung Digitale Spielekultur mit Fördermitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) eine Datenbank mit Games veröffentlicht, die von besonderer erinnerungskultureller Relevanz sind. Die Liste der Games wird von Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Stiftung Digitale Spielekultur und dem Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele (AKGWDS) kuratiert. Die digitalen Spiele werden hierbei immer auch in einen groben pädagogischen Kontext eingeordnet. Die Datenbank möchte zum Einsatz der Spiele in Museen, Gedenkstätten und anderen Lernorten anregen, kann aber natürlich auch als Inspirationsquelle für die Konzeption eigener Games dienen.
PUBLIKATIONEN
Cover „Bestimmungsbuch Archäologie: Messer und Erntegeräte erkennen - bestimmen – beschreiben“
Neues „Bestimmungsbuch Archäologie“ erschienen
Für die digitale Erfassung archäologischer Sammlungsbestände ist ein kontrolliertes Vokabular erforderlich. Die „Arbeitsgemeinschaft Archäologiethesaurus“ hat sich zum Ziel gesetzt, archäologische Objektgruppen für den deutschsprachigen Raum zu strukturieren und ein überregional verwendbares Vokabular aus klar definierten Begriffen zu entwickeln. Band 8 der Reihe „Bestimmungsbuch Archäologie“ behandelt Messer und Erntegeräte sowie Scheren vorwiegend in Mitteleuropa von ihrem ersten Auftreten bis zum 1. Jahrtausend nach Christus. Als nützliche Werkzeuge, Waffen oder Statussymbole begleiten sie den Menschen seit Jahrtausenden. Mit diesem Buch wird erstmals ein epochenumfassender Überblick aller gängigen Typen von Schneidegeräten gegeben.

Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern u. a. (Hg.): Messer und Erntegeräte erkennen - bestimmen - beschreiben, Berlin/München 2022
Objektkarrieren im ethnologischen Museum
Stars werden nicht geboren – sie werden gemacht. Das betrifft nicht nur den Sport oder die Unterhaltungsindustrie, sondern auch Museumsobjekte. Einige machen Karriere, schaffen es zu einer gewissen Berühmtheit oder werden gar zu internationalen Ikonen, andere verbringen ihr „Museumsleben“ weitgehend unbeachtet im Depot. Wie es dazu kommt und welche Faktoren entscheiden, ob aus einem Objekt ein Star oder ein Loser wird, damit beschäftigt sich Karin Guggeis anhand von bekannten wie auch unbekannten afrikanischen und ozeanischen Objekten des Museums Fünf Kontinente. Die Publikation ist in den „Bayerischen Studien zur Museumsgeschichte“ erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Karin Guggeis für die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern (Hg.): Star oder Loser? Zum Making-of von Objektkarrieren in einem ethnologischen Museum, Berlin/München, 2022
Cover „Star oder Loser? Zum Making-of von Objektkarrieren in einem ethnologischen Museum“
FACHTAGUNGEN
26th ICOM General Conference 20.-28. August, ICOM Prague 2022
ICOM Generalkonferenz vom 20.-28. August
Vom 20. bis 28. August findet in Prag die die 26. Generalkonferenz und die 37. Generalversammlung des ICOM statt. Das Thema der Konferenz lautet „The Power of Museums“ und beleuchtet Fragestellungen nach der Wirkmächtigkeit von Museen als Akteure in gesellschaftlichen Veränderungsprozessen sowie bei der Förderung von Nachhaltigkeit. Außerdem soll es um gegenwärtige Herausforderungen von Museumsführungskräften hinsichtlich Personalführung und um die Potenziale neuer Technologien für Museen gehen. Im Rahmen der Konferenz findet auch die Wahl der neuen Präsidentin bzw. des neuen Präsidenten des Executive Boards des ICOM statt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf den Seiten des ICOM.
Europeana 2022, Something special is in the making, Save the date 28.-30. September
Europeana Konferenz vom 28.-30. September
Die Europeana Jahreskonferenz 2022 wird vom 28. bis 30. September als Hybrid-Veranstaltung in der niederländischen Nationalbibliothek, der Königlichen Bibliothek der Niederlande in Den Haag, und digital stattfinden. Im Rahmen der Konferenz soll darüber diskutiert werden, wie ein gemeinsamer Datenraum für das kulturelle Erbe aufgebaut werden kann, um die digitale Transformation voranzutreiben und zu ermitteln, welche Rolle das digitale kulturelle Erbe heute und künftig spielen kann. „Europeana.eu“ ist eine virtuelle Bibliothek, die einer breiten Öffentlichkeit das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Europas in Form von Digitalisaten zugänglich machen soll. Die Konferenz-Website gibt Auskunft über weitere Details zum Programm und zur Anmeldung.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch ihren Leiter, Dr. Dirk Blübaum.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Dirk Blübaum, Anschrift siehe oben

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