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Info 5/22
Ansicht der Dienststelle in Weißenburg
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diesen Newsletter werden viele von Ihnen unter dem Eindruck der gerade durchgeführten Jahreshauptversammlung des Deutschen Museumsbundes lesen. Eine Tagung, die sich dezidiert den Fragen zuwendet, wie Museen noch attraktiver werden können – weniger unter dem Aspekt von Sammlung, Wissenschaft und Vermittlung, als vielmehr mit Blick auf das Museum als Dienstleister. Ganz ohne Zweifel ein wichtiger Aspekt, der nur zu leicht aus den Augen verloren werden kann, aber keinesfalls sollte.
Den Abgabetermin für die Förderanträge bei der Landesstelle sollten Sie ebenso wenig aus den Augen verlieren. Nutzen Sie die Zeit bis zum 30. Juni, um Ihren Antrag mit der/dem für Sie zuständigen Ansprechpartnerin/Ansprechpartner abzustimmen.

Mit den besten Grüßen
Ihr Dirk Blübaum
IN EIGENER SACHE
Ein aufgeschlagenes Notizheft mit folgender Notiz: To Do: Zuwendungsanträge bei Landesstelle einreichen! Bis 30. Juni
Zuwendungsanträge bis 30. Juni einreichen
Bitte reichen Sie die Zuwendungsanträge des laufenden Jahres bis zum 30. Juni ein. Laden Sie hierfür das entsprechende Formular herunter, füllen es am PC aus und senden es postalisch an das Sekretariat der Dienststelle in Weißenburg – herzlichen Dank!
23. Mai: „Das Museum zum Klingen bringen“
Für alle, die Lust haben, sich mit dem Thema Musik in der musealen Vermittlungsarbeit zu befassen, gibt es in der MuseumsPraxis einen neuen Workshop: Regine Leipold / Cultheca, u.a. verantwortlich für die Vermittlung im Historischen Museum Regensburg sowie in der Städtischen Galerie Regensburg, nimmt Sie mit in die Welt der historischen und volkstümlichen Musikinstrumente. Sie entwickelt mit Ihnen gemeinsam Ideen für museumspädagogische Programme, die die Instrumente Ihrer Sammlung zum Klingen bringen. Der Workshop findet am 23. Mai im Museum Dingolfing statt.
Verschiedene Ratschen und Papiersprechblasen mit der Auschrift "Rrrtsch"
AKTUELLES & TIPPS
Personen klettern vor dem Brandenburger Tor beim Mauerfall über die Berliner Mauer
Förderprogramm zur Geschichte der Teilung Deutschlands
Im Rahmen des dreijährigen Programms „Die Geschichte der deutschen Teilung und deren Folgen entlang der innerdeutschen Grenze“ der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur können Museen und Erinnerungsorte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze Zuwendungen bis zu 5.000 Euro beantragen. Gefördert werden Ausstellungsvorhaben, die Erstellung von Informations- und Bildungsmaterialien, Veranstaltungen sowie die Markierung von historischen Orten. Antragsschluss für 2022 ist der 31. Mai; für 2023 und 2024 der 28. Februar des jeweiligen Jahres.
Illustration einer geöffneten Hand
Wikidata-Wettbewerb zum Internationalen Museumstag 2022
Im Zuge des Internationalen Museumstags im Mai 2022 rufen die Wikimedia-Vereine zum weltweiten Wikidata-Wettbewerb auf: Nehmen Sie dies zum Anlass und legen Sie Inhalte über Ihr Museum, besondere Ausstellungsobjekte, aber auch über Forschungsprojekte und Mitarbeitende Ihres Hauses an bzw. bauen Sie die bereits bestehenden Datenbestände aus oder verbessern diese. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zur digitalen Sichtbarmachung der Museen in aller Welt und unseres Kulturerbes. Auch Wikimedia Ukraine wird dieses Jahr erstmals teilnehmen.
UMFRAGEN
Gelbes Ortsschild mit der Aufschrift: "Willkommen in der Tourismusregion Musterhausen"
Bis 27 Mai: Umfrage zu Besucherlenkung
Wie verfahren Sie als Museum an einem Tourismusstandort bisher im Bereich der Besucherlenkung? Und wie bewerten Sie hierbei die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen touristischen Akteuren vor Ort? Machen Sie bis zum 27. Mai bei einer Online-Umfrage mit, die im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus, des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und der IHK für München und Oberbayern von der Tourismusberatung dwif durchgeführt wird – es dauert nur etwa 10 bis 15 Minuten.
Bis 3. Juni: Umfrage zu Museen & Klimawandel
Das Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen NEMO führt momentan eine Online-Umfrage durch, die sich den Herausforderungen widmet, mit denen sich die europäische Museumslandschaft hinsichtlich des Klimawandels konfrontiert sieht. Nehmen Sie teil und tragen Sie dazu bei, eine umfassende Datengrundlage zu schaffen, die NEMO dazu dient, sich in seiner Rolle als Sprachrohr der europäischen Museen für eine nachhaltige Zukunft dieser einzusetzen. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten.
Ein Globus wird von vier Händen gehalten
FACHTAGUNGEN
Verschiedene bunte Spielfiguren sind auf einem Spielbrett durch Linien verbunden
Gespräch: „Wem gehört das Museum?“ am 24. Mai im Lenbachhaus
Am 24. Mai diskutieren Shuddabrata Sengupta, Künstler und Kurator des Raqs Media Collective in Delhi, Luiza Proença, gegenwärtig Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart, und Chao Tayiana Maina, kenianische Wissenschaftlerin im Bereich der digitalen Humanwissenschaften, über (post-)koloniale Besitzverhältnisse und Kooperationen im Museumsbereich. Museen sind in vielschichtige politische, ökonomische und epistemische Macht- und Besitzverhältnisse eingebettet und prägen diese auch mit. Wie kann das Museum der Zukunft anders gedacht werden und welche Zusammenarbeit ist möglich und wünschenswert? Das Gespräch findet auf Englisch vor Ort im Lenbachhaus in München statt; die Teilnahme ist kostenlos.
Ansicht des Museums Fünf Kontinente

Museumsanthropologie im 21. Jh. – Symposium am 9./10. Juni 

„What can museum anthropology do in the 21st century?“ – Was kann die Museumsanthropologie im 21. Jahrhundert leisten? Dieser Frage widmet sich ein zweitägiges internationales Symposium am 9. und 10. Juni im Münchener Museum Fünf Kontinente in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der LMU. Internationale und bekannte Sprecherinnen und Sprecher, wie etwa James Clifford von der University of California, Santa Cruz (Vortrag zu „Histories in a post-anthropological museum“), gehen in interdisziplinärer Ausrichtung Fragen rund um Provenienz, Materialität und die Zukunft von Museen nach. Das Symposium findet auf Englisch statt; die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bitte bis 29. Mai über Annina Gyger vom Institut für Ethnologie der LMU: annina.gyger@ethnologie.lmu.de.
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Symposium zu Leichte Sprache und Kunst am 30. Juni/1. Juli
Leichte Sprache soll Barrieren abbauen und die Zugänglichkeit von Inhalten erweitern. Sie wird auch immer mehr in Kunst und Kultur verwendet, um die Teilhabe möglichst vieler Menschen zu ermöglichen. Im Rahmen der Veranstaltung „Leichte Sprache. Symposium zu Kunst und Teilhabe“ wird u.a. darüber nachgedacht, wie Museen und Ausstellungshäuser vermehrt in Leichter Sprache kommunizieren und damit einen Beitrag zur Inklusion leisten können. Das Symposium ist kostenlos und findet am 30. Juni und 1. Juli im Haus der Kunst in München statt; Anmeldeschluss ist der 20. Juni.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch ihren Leiter, Dr. Dirk Blübaum.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Dirk Blübaum, Anschrift siehe oben

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