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Info 11/20
Liebe Kollg:innen,

Corona will noch nicht weichen, aber deshalb ganz auf Kultur verzichten will und kann niemand, weshalb sich auch Staatsminister Bernd Sibler in seinem Vorwort für das demnächst erscheinende museum heute 58 bei allen bedankt, „die vielerorts mit großem Engagement Konzepte und neue Vermittlungsformate entwickelt und umgesetzt haben.“ Dazu gehören auch die Museums Signers, die in Zeiten der Pandemie nun digitale Führungen in Gebärdensprache anbieten. In den Kontext passt auch das neuen Förderprogramm des Bundes für den Erwerb und die Installation von Raumlufttechnik. Da das Programm nach dem sog. Windhund-Prinzip funktioniert, ist Eile geboten, will ein Museum hier profitieren.

In der Hoffnung, dass die leider notwendigen Einschränkungen bald möglichst ein Ende finden werden

Ihr Dirk Blübaum

AKTUELLES & TIPPS
Online-Führungen in Gebärdensprache
Seit Beginn der Corona-Krise bieten die Museum Signers, eine Gruppe aus 10 gehörlosen Kunst- und Kulturvermittler*innen, erfolgreich auch digitale Führungen in deutscher Gebärdensprache an. Wer also während des Lockdowns inklusive Online-Formate ausprobieren möchte, kann sich hier einen Eindruck von den Videos verschaffen und per Mail Kontakt zu den Museum Signers aufnehmen. Bei Fragen wenden Sie sich an Helen Schleicher (089/21014042).
Frauen und Erinnerungskultur – Blogparade #femaleheritage
„Was fällt Ihnen spontan zu Frauen und Erinnerungskultur ein? An welche prägenden Frauen erinnern Sie sich? Welche weibliche Persönlichkeit ist vergessen und sollte Ihrer Meinung nach wieder aktiv erinnert werden?“ Die Monacensia-Bibliothek im Hildebrandhaus lädt zur Teilnahme am offenen Blog „Frauen und Erinnerungskultur“ unter dem Schlagwort #femaleheritage ein. Gemeinsam sollen Frauen in der Erinnerungskultur präsenter gemacht und ihre Leistungen und ihre Bedeutung für die Gesellschaft in den Fokus gerückt werden. Die Laufzeit des Projekts ist vom 11. November bis 9. Dezember 2020.
FINANZIELLE FÖRDERUNG
Projekte der Provenienzforschung
Im Januar 2019 hat das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste die Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung von Projekten der Provenienzforschung zu Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten geschaffen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft mit Sitz in Deutschland. Die beantragten Mittel dienen der Forschung und können für die Schaffung von befristeten Personalstellen, für Werkverträge, aber auch für Reisekosten oder Sachausgaben, anteilig auch in den Herkunftsländern der Sammlungen, eingesetzt werden. Die Antragsfristen enden zum 1. Januar und zum 1. Juni eines jeden Jahres.
RLT-Anlagen
Seit dem 20. Oktober 2020 werden Maßnahmen an bestehenden stationären, zentralen raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten gefördert. Grundlage ist die Richtlinie Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten.
ZAHLEN UND STATISTIK
Aufruf zur neuen NEMO-Umfrage
Auch in anderen europäischen Länder werden die Museen gemeinsam mit allen anderen Kulturinstitutionen wieder geschlossen. Die NEMO-Landkarte färbt sich zusehends wieder rot. Sechs Monate nach der ersten Studie über die Auswirkungen von COVID-19 auf den europäischen Museumssektor hat NEMO eine Folgeumfrage gestartet. Die Ergebnisse werden in eine Reihe neuer Empfehlungen einfließen und bei der Festlegung der Strategien und Maßnahmen auf europäischer Ebene unterstützen. Die Umfrage kann noch bis zum 20. November ausgefüllt werden.
Report der letzten Umfragen (NEMO und ICOM)
Die Ergebnisse der letzten Umfragen über die Auswirkungen von COVID-19 auf Museen und Kultureinrichtungen durch das europäische Museumsnetzwerk NEMO und durch den internationalen Museumsverbund ICOM finden Sie hier.
TAGUNGEN & FORTBILDUNGEN
Podiumsdiskussion und Konferenz zu Kulturgutverlusten in der DDR
Die Podiumsdiskussion „Enteignet, entzogen, verkauft: Zur Aufarbeitung der Kulturgutverluste in der DDR“ wurde bereits aufgezeichnet und wird am 1. Dezember 2020 in der Sendung MDR KULTUR Werkstatt (Radio) ausgestrahlt und in der ARD-Mediathek zur Verfügung gestellt. Die Konferenz „‘VEB Kunst‘ – Kulturgutentzug und Handel in der DDR“ wird am 30. November digital übertragen. Für die kostenlose Teilnahme an der Konferenz wird bis zum 20. November um Anmeldung gebeten.
CIDOC Konferenz
Die CIDOC-Konferenz „Digital Transformation in Cultural Heritage Institution" wird sich 2020 mit einem wichtigen gesellschaftlichen Thema befassen, das heutzutage nicht ignoriert werden kann: die digitale Transformation in Kulturerbe-Institutionen. Auf dieser Konferenz sollen Erfahrungen aus erster Hand gesammelt, die in diesem Bereich durchgeführten Projekte sichtbar gemacht und Schlussfolgerungen und Empfehlungen aus diesen Beiträgen gezogen werden. Die Konferenz findet in digitaler Form vom 7. bis 10. Dezember statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Digitales Symposium: Museen und Hochschulen der Vielfalt
Wie leben und lernen Museen und Kunsthochschulen Diversität aktiv? Diese Frage stellt sich das digitale Symposium der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Gemeinsam mit verschiedenen Expert*innen aus den Bereichen Neurowissenschaft, Kunst, Kunstvermittlung und Architektur werden in Impulsvorträgen, Diskussionsrunden und anhand praktischer Beispiele Möglichkeiten diskutiert, wie Lernprozesse in Museen und Kunsthochschulen diverser gestaltet werden können. Das Symposium findet am 26. und 27. November 2020 statt und die Anmeldung ist noch bis zum 19. November möglich.
Jahrestagung des Bundesverbandes  Museumspädagogik
Am 4. Dezember wird die ausgefallene Jahrestagung „Mittendrin! Raum als Dimension der musealen Vermittlung“ des BVMP, die in Hamburg hätte stattfinden sollen, digital nachgeholt. Jetzt unter dem angepassten Titel: „Mittendrin! Museale Vermittlung in und mit dem digitalen Raum“. Hierbei geht es um digitale Tools in der analogen Vermittlung, Modelle der digitalen Vermittlung sowie um Nachhaltigkeit, Partizipation und Inklusion.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch deren Leiter, Dr. Dirk Blübaum.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Dirk Blübaum, Anschrift siehe oben

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