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Info 9/20
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der aktuelle Newsletter wird im Wesentlichen bestimmt von zwei Themen: Corona – immer noch – und aktuelle oder neue Fördermöglichkeiten. Nicht nur analog, auch im digitalen Raum scheint es eine Herausforderung zu sein, die Häuser wieder zu öffnen, wie sich anhand der Google-Einträge dokumentieren lässt. Also Augen auf und die Einträge überprüfen, damit die Besucher nicht aufgrund von falschen Meldungen weiterhin ausbleiben. Mit Blick auf die teils neuen Förderungen sei auf das Programm der Kulturstiftung der Länder „Kultur.Gemeinschaften“ hingewiesen, das sich dezidiert an kleine Museen richtet. „Neustart Kultur“, das Förderprogramm der Bundesregierung für pandemiebedingte Investitionen, ist nun auch für Museen angelaufen. Ein wenig Eile geboten ist für die Anträge beim Kulturfonds, die bis zum 1. Oktober eingereicht werden müssen.

Viel Erfolg allen Antragstellenden
Dirk Blübaum

AKTUELLES & TIPPS
Screenshot Suchmaschine
Offen oder nicht offen? Google-Einträge nach dem Lockdown
Die meisten Museen sind erfreulicherweise wieder für Besucher offen – nur womöglich erfährt niemand davon! Während des Lockdowns hat Google automatisch sämtliche Museen in den Infokästen (s. o.) und in Google Maps als geschlossen markiert. Leider wird diese Markierung nicht ebenso automatisch entfernt, sobald das Museum wieder geöffnet hat. Googeln Sie doch mal Ihr Museum und überprüfen Sie die Angaben. Sollten Sie von dem Schließvermerk betroffen sein, haben wir eine praktische Anleitung zusammengestellt, wie Sie Ihr Museum auch für Google-Nutzer wiedereröffnen und dabei vielleicht sogar noch das eine oder andere praktische Google-Tool entdecken können.
Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten
Bei der Kulturstiftung der Länder hat die Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten ihre Arbeit aufgenommen. Sie richtet sich insbesondere an Personen und Institutionen aus den Herkunftsstaaten und Herkunftsgesellschaften und dient als erste Anlaufstelle für Informationen über entsprechendes Sammlungsgut in Deutschland. Zudem soll sie Beratung auch für Einrichtungen in Deutschland anbieten und die relevanten Akteure miteinander vernetzen.
Europäische Corona-Sammlungen
Unter dem Arbeitstitel „COVID – Eine Dokumentation“ initiierte das Haus der Europäischen Geschichte ein Projekt mit dem Ziel, das Leben in Europa während der Pandemie zu dokumentieren. Nun macht das Projektteam die Erfahrungen und Ergebnisse verschiedener Museumssammlungen öffentlich zugänglich. So können die eigenen Erfahrungen zu denen von Menschen in ganz Europa in Beziehung gesetzt, ihnen gegenübergestellt und mit ihnen verglichen werden.
Foto: Denish C
FINANZIELLE FÖRDERUNG
Kulturgemeinschaften Vernetzung
Förderprogramm „Kultur.Gemeinschaften“
Mit dem neuen Förderprogramm „Kultur.Gemeinschaften“ wollen die Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Kulturstiftung der Länder mit insgesamt 11 Mio. Euro die Digitalisierung im Bereich der Kultur weiter vorantreiben. Das Besondere ist, dass hier die digitale Content-Produktion unterstützt werden soll. Interessant also gerade auch für kleinere, ehrenamtlich geführte Museen und Kultureinrichtungen. Bewerbungen sind ab sofort bis 15. November 2020 einzureichen.
NEUSTART KULTUR für Museen
Heimat- und Privatmuseen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten können ab sofort jeweils bis zu 100.000 Euro an Bundeshilfen aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR beantragen. Gefördert werden notwendige Investitionen zur Wiederaufnahme des Betriebs unter den geltenden Corona-Regelungen, etwa Umbauten im Kassen- und Sanitärbereich oder Lüftungsanlagen. Umgesetzt wird das Förderprogramm vom Deutschen Verband für Archäologie e.V. Anträge können bis einschließlich 31. Oktober 2020 eingereicht werden, die Bearbeitung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs.
Kulturfonds Bayern 2021
Noch bis zum 1. Oktober können nichtstaatliche Museen Fördergelder aus dem bayerischen Kulturfonds für 2021 beantragen. Unterstützt werden kulturelle Investitionen und Ausstellungen oder sonstige Projekte von überörtlicher bzw. überregionaler Bedeutung. Nicht förderfähig sind Projekte in den Städten München und Nürnberg.
Bayerische Flagge
PUBLIKATIONEN
Buchtitel
Rechtssicher Digitalisieren
Für Museen ist das Digitalisieren ihrer Sammlungen und Bestände eine wesentliche Aufgabe. Doch Fragen zu Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht oder Datenschutz und Lizenzen erscheinen manchmal unüberwindlich. Diesem Themenspektrum widmen sich aktuell zwei Broschüren, denen es gelingt, diesen komplexen Bereich kompetent, gut verständlich und praxisnah zu erklären. In den Publikationen wird rechtliches Grundwissen zum gesamten Digitalisierungsprozess vermittelt, von der Herstellung bis zur Online-Präsentation der Digitalisate. Die Handreichungen stehen unter einer offenen Lizenz (CC BY 4.0) zum Download frei zur Verfügung.
© Carlsen Verlag GmbH, Illustration: Sebastian Coenen
Individualisiertes Museums-Pixi
Noch bis zum 30. September bietet der Deutsche Museumsbund die Möglichkeit, das eigene Museum in einem Pixi-Buch zum Schauplatz der Handlung zu machen. Die kleinen Leser*innen werden im Lauf der Geschichte durch unterschiedliche Räume geführt und lernen so das Museum kennen.
TAGUNGEN
Für Kurzentschlossene: Museen und Sicherheit
Die Digitale Sicherheitskonferenz des Deutschen Museumsbundes widmet sich der Frage, wie Museen ihre Objekte künftig schützen können und gleichzeitig in gewohnter Weise für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Online-Veranstaltung, Termin: 23. September
Logo Deutscher Museumsbund
Foto: © Deutsches Museum Digital / Konrad Rainer, CC BY-SA 4.0
Das Digitale Objekt III
„Das digitale Objekt III“, eine Kooperationsveranstaltung des Deutschen Museums mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, findet dieses Jahr am 22. und 23. Oktober als interaktives Online-Format statt. Unter dem Thema „Linked“ beschäftigt sie sich mit der Vernetzung von Akteuren rund um den digitalen Wandel kultureller Einrichtungen ebenso wie von Daten, Bildern, Objekten und Besucher*innen. Das Symposium wird ergänzt durch Workshops sowie die Verleihung des DigAMus-Award für Digital-Storytelling-Projekte an deutschen Museen.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch deren Leiter, Dr. Dirk Blübaum.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Dirk Blübaum, Anschrift siehe oben

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