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Info 11/19
Provenienzforschung der Landesstelle
Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

unser projektbefristetes Provenienzforschungsteam, das die Museen bei Fragen zur Herkunft belasteter Objekte berät, wird ab Januar um eine weitere Mitarbeiterin verstärkt. Sollten Sie also den Verdacht haben, dass sich in Ihren Sammlungen NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut befinden könnte, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. In einem sogenannten Erstcheck können wir Fragen nach den Erwerbsumständen genauer beleuchten. Gerne stellen die Kolleginnen Ihnen ihr Fachwissen zur Verfügung und begleiten Sie auch bei weiteren notwendigen Schritten.  

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Astrid Pellengahr

Aktuelles & Tipps
NEMO: Empfehlungen zu EU-Förderungen
NEMO (Network of European Museum Organisations) hat in den Jahren 2014 bis 2018 eine Analyse der europaweiten Teilnahme von Museen an EU-geförderten Programmen durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse veröffentlicht NEMO einen Bericht und gibt Empfehlungen, wie Museen besseren Zugang zu den Möglichkeiten von EU-Förderungen bekommen können. Momentan werden nur 6 % des zur Verfügung stehenden Budgets genutzt. Alle Informationen sind in Englisch abrufbar.
Digitales & Co.
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MAI-Tagung 2020: Call for Papers
Das Arbeitsfeld Museum und Digitales nimmt auch die kommende MAI-Tagung (museums and the internet) am 11. und 12. Mai 2020 zu ihrem 20-jährigen Jubiläum in München wieder in den Blick. Einreichungen für Vorträge, Kurzvorträge/ShortCuts, Poster und/oder Workshops werden bis zum 10. Januar 2020 entgegengenommen. Das Schwerpunktthema lautet „Digitale Nachhaltigkeit‟.
ICOM Social Media Guidelines
Einen Leitfaden für den Umgang von Museen mit Social Media stellt ICOM (International Council of Museums) zur Verfügung. Er gliedert sich in fünf Kapitel inklusive praktischer Tipps und Beispiele. Mit Fragen und Kommentaren kann man sich direkt per E-Mail an das ICOM Kommunikationsteam wenden.
ICOM Social Media Guidelines
Provenienzforschung
Zertifikatslehrgang Provenienzforschung
Der Zertifikatslehrgang Provenienzforschung findet an acht Tagen im Zeitraum vom 5. März bis 19. Juni 2020 in München und Würzburg statt.  Er vermittelt systematische Kenntnisse der wichtigsten Ziele, Methoden und Quellen der Provenienzforschung zur Identifizierung von NS-verfolgungsbedingt entzogenem sowie kriegsbedingt verlagertem Kulturgut. In praktischen Übungen kann das erworbene Wissen angewendet werden. Anmeldefrist unter Abgabe eines kurzen Motivationsschreibens ist der 15. Dezember.
Titel Leitfaden Provenienzforschung

Leitfaden Provenienzforschung

In gedruckter Form und online liegt seit Kurzem ein Leitfaden Provenienzforschung zur Identifizierung von Kulturgut, das während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen wurde, vor. Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und fünf weitere Partner haben das Instrumentarium erarbeitet. Es enthält praktische Hinweise, Fallbeispiele sowie wichtige Adressen, Quellen und Internetzugänge.
Fortbildungen
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Info- und Vernetzungsveranstaltung „Kultur macht stark
Am 21. November laden die Servicestellen „Kultur macht stark‟ Bayern und Hessen in das Jugendkulturzentrum (JUKUZ) Aschaffenburg  zur Veranstaltung „Kulturelle Bildung gemeinsam gestalten‟ ein. Akteure aus der kulturellen Vermittlung können sich dort über Möglichkeiten im Rahmen des Förderprogramms informieren und mit Programmpartnern aus dem bayerisch-hessischen Grenzgebiet ins Gespräch kommen.
Vortragsreihe „Stationen der Kunst
Als Begleitveranstaltung auf der EXPONATEC in Köln lädt die dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe „Stationen der Kunst. Hinter den Museumskulissen‟ am 20. und 21. November dazu ein, die vielfältigen Aufgabengebiete der Museumsarbeit genauer kennenzulernen. Als Organisatoren treten der Verband der Restauratoren, der Deutsche Museumsbund und das Netzwerk Europäischer Museumsorganisationen gemeinsam auf.
Logo Exponatec Cologne
Zertifikatskurs Museumspädagogik
Zertifikatskurs Museumspädagogik
SAVE THE DATE: Nutzen Sie im neuen Jahr die Gelegenheit, sich in der Vermittlung weiterzuqualifizieren – mit der Teilnahme am Zertifikatskurs Museumspädagogik Schwaben ab dem 5. Februar 2020. Er richtet sich an bereits in Museen tätige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Interessierte, die in der musealen Kulturvermittlung aktiv werden wollen. Vermittlungsformen und -methoden, der Umgang mit Gruppen oder auch die Anleitung für eigene Projekte sind wichtige Bereiche der insgesamt 70 Unterrichtseinheiten, die vorwiegend in der MEWO-Kunsthalle Memmingen und in den Augsburger Museen eine fundierte Einführung in die museumspädagogische Praxis bieten werden.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch deren Leiterin, Dr. Astrid Pellengahr.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Astrid Pellengahr, Anschrift siehe oben

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