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Info 11/18
Mathäserbräu Novemberrevolution (c) Scherl_SZ
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sozialist Kurt Eisner dürfte dieser Tage die am häufigsten erwähnte Persönlichkeit sein, die sich bleibende Verdienste um den Freistaat Bayern erworben hat. Wie lebendig Geschichte nicht nur in Ausstellungen, sondern auch im digitalen Raum werden kann, davon zeugt die Medienanwendung „Ich, Eisner!“. Mehr zu diesem positiven Beispiel von ansprechender, niedrigschwelliger Geschichtsvermittlung über die sozialen Medien finden Sie in diesem Newsletter. Wer sich an das Thema Digitalisierung in all seinen Facetten intensiver heranwagen möchte, für den gibt es weiter unten erste Informationen zu der umfangreichen Unterstützung größerer Projekte, die durch eine neue Förderlinie der Kulturstiftung des Bundes ermöglicht wird. Gerne begleiten wir als Landesstelle Ihr Haus bei der Ausarbeitung einer digitalen Strategie als Querschnittsaufgabe der Museumsarbeit.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Astrid Pellengahr

Aktuelles & Tipps
Digitales Storytelling „Ich, Eisner!“
Der Bayerische Rundfunk hat in Kooperation u. a. mit dem Münchner Stadtmuseum, mit bavarikon und dem Haus der Bayerischen Geschichte ein Messenger-Projekt ins Leben gerufen, das in Echtzeit den Abonnenten die Geschehnisse während der Revolution vor hundert Jahren nahebringt. Unter dem Titel „Ich, Eisner!“ schickt Kurt Eisner, Anführer der Revolution 1918 und erster Ministerpräsident Bayerns, Nachrichten über diverse Messenger-Dienste aufs Handy.
Kurt Eisner, (c) Nachlass Germaine Krull, Sammlung Hoffmann
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Fonds für den digitalen Wandel in Kultureinrichtungen
Die Kulturstiftung des Bundes hat einen antragsoffenen „Fonds Digital“ eingerichtet, der es Kultureinrichtungen ermöglichen soll, richtungsweisende digitale Strategien und Konzepte umzusetzen. Gefördert werden Projekte von mindestens zwei zusammenarbeitenden Häusern, die für die Dauer von vier Jahren bis zu 880.000 Euro beantragen können.
Erinnerung Verwendungsnachweise 
Gerne möchten wir Sie daran erinnern, uns zeitnah noch fehlende Verwendungsnachweise für 2017 erhaltene Zuschüsse zuzuschicken. Bitte füllen Sie dazu das passende Formular auf unserer Webseite aus und senden Sie dieses an unsere Dienststelle in Weißenburg.
Vermittlung
Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“
Die Stiftung „Erinnerung – Verantwortung – Zukunft“ möchte mit ihrem Förderprogramm Projekte unterstützen, in denen sich Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung mit der Frage auseinandersetzen, wie unsere Erinnerungslandschaft und historische Bildung vielfältiger werden können. Bis zum 10. Januar 2019 läuft die Ausschreibungsfrist zur Ausbildung von Multiplikatoren.
Logo Landesverband Museumspädagogik Bayern e.V.
Befristet. Teilzeit. Gleichberechtigt?
Am 26. November lädt der Landesverband Museumspädagogik Bayern e. V. in das Caritas-Pirkheimer-Haus Nürnberg ein. Experten für befristete Angestellte und Teilzeitbeschäftigte im Museum sprechen über arbeitsrechtliche Grundlagen sowie Erfahrungen und Karrierechancen im Kulturbereich. Bitte melden Sie sich bis zum 21. November verbindlich an.
Provenienzforschung
Logo Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Projektförderung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert systematische Bestandsprüfungen, Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen und die Rekonstruktion von Sammlungen oder Beständen, die während der NS-Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen, aufgeteilt oder zerstört wurden. Die nächste Antragsfrist für Forschungsprojekte endet am 1. Januar 2019. Die beiden Provenienzforscherinnen der Landesstelle, Christine Bach und Dr. Carolin Lange, beraten gerne bei der Antragsstellung.
Plakatmotiv "Ehem. jüdischer Besitz"
Ausstellungen zur Provenienzforschung
Dass den Forschungsprojekten auch Ergebnisse folgen, veranschaulichen derzeit drei laufende Sonderausstellungen zum Thema Provenienzforschung. Die Präsentation des Münchner Stadtmuseums über seine Erwerbungen im Nationalsozialismus ist gerade bis zum 6. Januar 2019 verlängert worden. Noch bis Februar 2019 kann man sich im Kulturspeicher Würzburg in „Herkunft & Verdacht“ über die Rechercheergebnisse aus den Beständen der ehemaligen Städtischen Galerie informieren. Erst kürzlich eröffnete das Jüdische Museum München mit „Sieben Kisten mit jüdischem Material. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ eine Schau über Ritualgegenstände, die aus regionalen Synagogen entwendet wurden.
Tagungen
Fotosymposium Münchner Stadtmuseum
Die digitale Revolution hat die Fotografie und mit ihr das Sammeln von Fotografie tiefgreifend verändert. Aus diesem Anlass organisiert die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums gemeinsam mit der Landesstelle am 24. und 25. Januar 2019 ein Symposium zu fotografischen Sammlungen im Wandel. Kuratoren öffentlicher und privater Sammlungen präsentieren die materielle Vielfalt ihrer Bestände und berichten über neue Herausforderungen beim Sammeln digitaler Originale. International tätige Restauratoren stellen im Rahmen des Symposiums aktuelle Untersuchungsmethoden und Projekte zur Erhaltung analoger fotografischer Materialien und zeitbasierter Medien vor. Eine Anmeldung ist bis zum 17. Dezember erforderlich.
Fotosymposium Münchner Stadtmuseum
Logo MAI-Tagung
Call for Papers: MAI-Tagung 2019
Die etablierte MAI-Tagung „Museums and the internet“ will sich auch 2019 vom 13. bis 14. Mai im NRW-Forum Düsseldorf wieder mit innovativen Entwicklungen im Bereich internetbasierter Museumspräsentationen und -dienste beschäftigen. Für die Schwerpunkte Provenienzforschung online, Visualisierung, Crowdfunding und -sourcing, barrierefreies Internet, Social-Media-Anwendung uvm. können Beiträge bis zum 11. Januar 2019 eingereicht werden.
Herausgeber:
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2, 80331 München
Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern ist dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege des Freistaates Bayern zugeordnet. Die Landesstelle wird vertreten durch deren Leiterin, Dr. Astrid Pellengahr.
Tel. +49 89/2101400
E-Mail: landesstelle@blfd.bayern.de
www.museen-in-bayern.de
USt-ID: DE 811335517


Verantwortlich für den Inhalt:
Dr. Astrid Pellengahr, Anschrift siehe oben

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